Wie macht man eigentlich ein Backup einer Website?

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Es ist immer eine gute Idee, in regelmäßigen Abständen ein eigenes Backup der Website zu erstellen. Insbesondere vor größeren Änderungen wie der Aktualisierung eines CMS wie Joomla, Drupal oder Typo3 ist das besonders wichtig.

Aus dem Support kennen wir viele leidvolle Berichte von Kunden, die nicht mehr auf die Vorversion zurückrollen können, wenn der Auftritt – aus welchem Grund auch immer – zerstört worden ist.

Unser Tipp: Gehen Sie zweistufig vor

Sichern Sie per FTP zunächst alle Dateien, die sich in Ihrem Webspeicherplatz befinden. Kopieren Sie alles unter der obersten Verzeichniseben auf die lokale Festplatte. Je nach Umfang Ihrer Site und der Internetverbindung wird dies ein wenig dauern. Kontrollieren Sie abschließend, ob das FTP-Programm alle Dateien herunterladen konnte. Sichern Sie diese heruntergeladenen Dateien an einem sicheren Platz, möglicherweise auch doppelt. Benennen Sie den Ordner eindeutig. Es ist außerdem eine gute Idee, den Namen des Ordners mit dem Datum zu ergänzen, also zum Beispiel so: „backup_mydomain_de_15042013“, damit Sie, wenn Sie mehrere Backups haben, den letzten Stand jederzeit herstellen können.

Die zweite Stufe ist das Sichern der Datenbank. Bei großen Datenbanken können Sie die im MySQL-Administrationstool integrierte Sicherungsfunktion manchmal nicht anwenden, weil das Skript zu lange laufen würde und unter Umständen abbricht.

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Besser geht es mit dem Tool „MySQL Dumper“. Sie finden dieses unter den clickStart-Anwendungen bei goneo. D.h.  Sie können MySQLDumper mit nur wenigen Klicks erstellen und erhalten dann ein mächtiges Backuptool für Datenbankinhalte.

Wenn Ihre Site keine Datenbanken verwendet, dann brauchen Sie diesen Schritt natürlich nicht. Allerdings setzen Joomla, typo3, Drupal und viele andere clickStart – Tools eine Datenbank voraus.

Wozu benötigen Sie Backups?

Die große Stunde der Backups läutet dann, wenn Ihre Site gehackt wird. Vielleicht halten Sie dies für sehr, sehr unwahrscheinlich. Wie allerdings wissen, dass Angriffe auf Websites an der Tagesordnung sind. Wir tun einiges dafür, Angriffe zu vermeiden. Doch nicht immer lässt sich regulärer Traffic von „bösem“ Traffic hinreichend sicher unterscheiden.

Angreifer wollen nicht Sie treffen – sie brauchen nur Ihren Server

Bedenken Sie: Den Angreifer geht es nicht darum, Ihre Seite kaputt zu machen, sondern sich die Ressourcen des Systems –die Rechenkraft des Hostsystems – für weitere kriminelle Angriffe zunutze zu machen. Es liegt grundsätzlich in der Veranwortung des Kunden, was auf seinem Webspace geschieht. Im Falle eines Falles können Sie auf ein Backup zurückgreifen, um die Störung schnell wieder zu korrigieren und wieder eine funktionierende Website zu haben.

Außerdem macht jeder einmal Fehler. Auch Sie. Wichtige Dateien auf dem Webspace sind bei Eingriffen schnell mal überschrieben. Das passiert und genau dafür gibt es Backups.

Wichtig ist die Regelmäßigkeit!

Manche unserer User nutzen die Erinnerungsfunktionen in Kalenderanwendungen, um sich an das nächste Backup erinnern zu lassen. Wir finden, das ist eine gute Idee.

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Ein Kommentar zu Wie macht man eigentlich ein Backup einer Website?

  1. B.B. sagt:

    Hi,

    guter Artikel, allerdings gibt es auch recht gute online Dienste, die das für einen übernehmen. Beispielsweise sitehero aus Deutschland oder CodeGuard in USA. Die bieten auch kostenlose Pakete an, die dann für kleinere Seiten ausreichen…

    Gruss,
    Bernd

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