Ein Blick auf die Beta von WordPress 4.4

Ein nächstes größeres WordPress Update steht bevor. Der Versionszeiger springt auf 4.4. Da WordPress die Grundlage für mehr als 20 Prozent aller Websites ausmacht, ist eine neue Version immer ein wichtiges Thema für viele Webseitenbetreiber.

Wir haben die Version WordPress 4.4-beta1-35405 auf einem Managed Server mit den heruntergeladenen Zip Dateien installiert und unmittelbar das neuste Update von den WordPress Servern einspielen lassen. Erste Erfahrungen: 4.4 verhält sich wie 4.3 und 4.2. Da gab es keine Überraschung. Wir betreiben WordPress mit PHP 5.6 und einer Standardkonfiguration.

Hier ist die Testinstallation: http://wp44.goneo-managed-server.de/

Überraschend ist, dass gleich eine deutsche Version des Installers zur Verfügung stand. WordPress Germany ist also offensichtlich schon recht weit mit der Lokalisierung vorangekommen.

screenshot_wp44beta_inst_1

Rein oberflächlich hat sich nichts geändert. Wer WordPress 4.3 kennt und sich „nur“ als Autor im Backend bewegt, wird von den Änderungen nichts merken.

Am auffälligsten ist noch, dass ein neues Theme, nämlich Twenty Sixteen, mitgeliefert wird. Es hat im Unterschied zu Twenty Fifteen nun wieder ein markantes, breites  Headerbild mit einer Ideal-Größe von 1200 mal 280 Pixeln. Allerdings scheint die Croppingfunktion in der Beta  noch nicht korrekt zu arbeiten, sondern orientiert sich an Twenty Fifteen.

WordPress 4.4 kann nun auch von Haus aus Bilder responsiv optimiert darstellen.

In Twenty Sixteen gibt es auch ein Beitragsbild, das allerdings nicht das Headerbild ersetzt, sondern über dem Beitragstext steht, wobei rechts noch die Suchbox und die Widgets platziert sind.

screenshot_wp44beta_themes_4

Eine beispielhafte Seite mit WordPress 4.4 und dem neuen Twenty Sixteen Theme: Oben haben wir ein breites Headerbild. Zudem existiert die Möglichkeit, ein Beitragsbild hinzuzufügen.

Eine weitere Neuerung, die viele Anwender betreffen dürfte, ist die Möglichkeit, mehr Objektarten einbetten zu können, nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Youtube oder Flickr. Grundsätzlich soll das mit jedem Rich Content funkttionieren.

Für externen Zugriff auf die WordPress Installation wurde die REST API neu entworfen. Sie ist nun Teil des Kerns und verfolgt die gleiche Herangehensweise wie dieser. Plugins und Themes können sie nutzen.

Der Title Tag wird nun anders generiert. Wp_title wird nicht mehr gebraucht.

WordPress kann nun für die Metadaten Taxonomie Begriffe, also Kategoriebenennungen oder Tags, verwenden. Das war bisher ohne Plugin schwierig. Das kann nun aber in bestehenden Lösungen für Konflikte sorgen. Daher sollte man bevor nun 4.4 eingesetzt wird, die bestehende Seite darauf hin prüfen.

Der Release der finale 4.4-Version steht im Dezember an.

 

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