Der Wert einer eigenen Website

Viele neu startende Gewerbetreibende der kleineren und mittleren Kategorie (Small Business) dachten, es wäre eine gute Idee, auf eine eigene Website zu verzichten und statt dessen das online Marketing basierend auf Facebook Seiten voranzutreiben. Die Verlockung war ja auch dementsprechend groß. Doch auf längere Sicht kann sich ein Verzicht verheerend auswirken. 

Für ein kleines Webhosting-Paket sollte man so 5 Euro im Monat einplanen, zudem muss auch der Inhalt erstellt werden. Man macht es selbst oder man lässt die Site von einem Freelancer oder einer Webdesign Agentur erstellen – die teurere Alternative zum Do-it-Yourself-Verfahren.

Aus Kostengründen haben einige Small Business Betreiber entweder ihre Zeit oder auch Geld lieber in Postings investiert, denn wenn man in Social Media Aufmerksamkeit – und damit eine gewisse Sichtbarkeit – haben will, muss man posten, posten, posten. Die Diskussion, die sich daran anschloss, war die Frage, wieviel ein Friend oder Follower eigentlich Wert ist. Es gibt sehr unterschiedliche Schätzungen für die Bewertung. Der untere Rand liegt bei 2 Euro, der obere bei etwas über 70 Euro.

Nun hören wir, dass sich Businessbetreiber schon Gedanken machen, denn den Posts zu einer gewissen Aufmerksamkeit zu verhelfen, wird demnächst wohl überall teurer, nicht nur in den USA, wo Promoted Posts ja vor einiger Zeit eingeführt worden sind. In dem verlinkten Beispiel rechnet ein Geschäftsmann damit, etwa 9.100 US-Dollar pro Jahr ausgeben zu müssen, damit seine etwa 35 Posts pro Woche beim Zielpublikum gesehen werden.  Damit der Vergleich zu einer betriebenen Website nicht allzu sehr hinkt, sei gesagt, dass es auch nicht damit getan ist, einmal eine Website zu erstellen und für alle Zeiten sich nicht mehr darum kümmern zu müssen. Uns geht es hier eher darum, klarzustellen, dass auch Marketing per Postings in Social Media Kanälen nicht ohne Aufwand zu realisieren ist. Wir empfehlen immer, die eigene Website als das Zentrum der Onlinemarketingaktivitäten zu sehen, wobei Blogs, Pages in Social Media Plattformen usw. kampagnenartig eingesetzt werden sollten, aber keinesfalls exklusiv.

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