Angst vor Abwertung? Google ermöglicht es jetzt, „schlechte“ Links ignorieren zu lassen

Viele Webseitenbetreiber reagierten panisch nachdem Google darauf hinwies, dass gekaufte Links oder Links aus „schlechter Nachbarschaft“ zur Abwertung der Seite führen könnte. Als schlechte Nachbarschaft gelten gemeinhin Pornoseiten, Pokerseiten oder andere Seiten mit Geschäftsmodellen, die nicht überall legal sind. Entsprechend niedriger würde die betreffende Seite dann als Suchergebnis auf den Ergebnisseiten einer Suche erscheinen.

So begannen viele, im Rahmen eines schnell initiierten  „Linkabbau“-Projekts zu versuchen, verdächtige Verlinkungen zu entfernen. Was aber, wenn derjenige, der einen vielleicht schädlichen Link gesetzt hat, auch auf Aufforderung, diesen Link zu entfernen, nichts unternimmt? Die Forderung aus der SEO-Szene lautete, wenn Google die eingehenden Links genauer unter die Lupe nimmt, dann müsse es doch bitteschön auch ein Tool geben, um „schlechte Links“ zu entwerten. Darauf hat Google nun reagiert und bietet eine Möglichkeit, Google darum zu bitten, solche fraglichen Links zu ignorieren. „Disavow Links“ heißt dieses Feature, das zur Zeit noch nicht komplett fertig gestellt ist. Man kann aber bereits mit einer Textdatei solche Links melden, wie Matt Cutts in Las Vegas mitteilte.

Wie sich dies auf die konkrete Sichtbarkeit auswirkt, wenn „böse Links“, die vielleicht von Konkurrenten gesetzt werden, gemeldet wurden, muss sich noch zeigen. Allerdings warnt Google auch sehr eindringlich vor dem unbedachten Einsatz dieser Möglichkeit, da man für diese Domain recht viel Schaden anrichten kann. Man sollte also schon genau wissen, was man tut. Dafür ist es notwendig, einen „schlechten“ Link als solchen wirklich zweifelsfrei identifizieren zu können.

 

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