Wie tot ist Flash eigentlich wirklich?

flashinstall

Heute vor acht Jahren hat Adobe das Unternehmen Macromedia gekauft und ist damit „Besitzer“ von Flash geworden. Flash als Webtechnologie ist ziemlich in die Defensive geraten: Zu ressourcenhungrig und damit für Smartphones zu akkubelastend, war einer der Vorwürfe, die allen voran Firmen wie Apple und Google erhoben haben.

Der XHTML-Nachfolger HTML 5 soll Darstellungsmöglichkeiten genug haben, um ohne Flash auskommen und Browserhersteller wie Microsoft propagieren eine „add-on-freie Userexperience“. Auch Flash ist in diesem Sinne ein Add-on.

Klar ist, es gibt noch Tausende Websites mit Flash und Werbeformate wie Banner, Skyscraper, Layer basieren auf dieser Technologie, auch viele Facebook Social Games sind ohne Flash nicht machbar, aber in Mode ist es nicht.

Eigentlich sollte die Industrie ein Interesse daran haben sollte, dass Flash in jedem Browser verfügbar ist.  Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Für Windows 8 mit dem IE10 hat Microsoft sogar begonnen, eine Sperrliste von Seiten zu führen, so ein Microsoft-Sprecher gegenüber ZDNet.com. Auf diese Liste käme eine Site, “wenn wir Berichte von Nutzern erhalten oder durch unsere eigenen Tests herausfinden, dass die Nutzererfahrung unzumutbar ist oder es einfach nicht funktioniert.” Die Frage ist, ob sich Microsoft mit den schwindenden Browser-Marktanteilen diese rigide Politik auf Dauer leisten kann.

Wie es aussieht, lässt auch Adobe Flash nicht fallen, sondern entwickelt im Gegenteil eine neue Version unter dem Codenamen „Hellcat“. Es soll hochauflösende Displays unterstützen und für aktuelle Hardware optimiert sein.

Während der MAX online im Mai soll es mehr Details dazu geben.

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Wie tot ist Flash eigentlich wirklich?

  1. Stefan Meyer sagt:

    Flash ist toter als tot und das zum Glück. Wer technisch etwas Ahnung von den Hintergründen hat, wird dieses geschlossene, unflexible System nicht evrmissen. Aktuell taucht es bestenfalls noch als Videoplayer oder für irgendwelche Spiele auf. Für alles andere war und ist es nicht geeignet. Die Flashsseiten zeichnen sich durch schlechte Benutzbarkeitt aus. Das was man an Animationen mit Flash mache konnte war fast immer unsinnig und hat den Nutzen behindert. Animationen und Co kann man heute viel besser in Kombination von HTML/css3/JS bewältigen und hat dann auch kein geschlossenes System.

    Halleluja, endlich kein Flash mehr:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.