Sicherheitsfragen bei Rootservern – es gibt Alternativen

Schon vor etwa einem Jahr ist auf smashingweb.de ein Beitrag erschienen, der davor warnt, als Laie einen eigenen Server zu betreiben. Damit sind VServer oder Root-Server gemeint, die dem Kunden jede Möglichkeit der Konfiguration lassen. Das bringt auch Gefahren mit sich. Der Beitrag hat nichts von seiner Aktualität eingebüsst. Die Lösung ist ein gemanagter Server.

Es gibt natürlich gute Gründe, die dafür sprechen, einen eigenen Server zu betreiben. Sicher ist für viele Kunden wichtig, dass die Ressourcen des Servers alle zur Verfügung stehen und nicht Schwankungen unterworfen sind, die bei günstigen Shared Hosting – Konzepten nun einmal auftreten können.

Es kann eben passieren, dass eine andere Site, die zufällig auf dem gleichen Server liegt, angegriffen oder auch nur ungewöhnlich stark besucht wird. Shared Server müssen dann die Anfragen nacheinander abarbeiten. Ein eigener Server muss nur mit den Anfragen umgehen, die tatsächlich für diese eine Website bestimmt sind.

Wie im Beitrag „Darum sollte man als Laie keinen Server mieten“ beschrieben ist, muss man, wenn man einen eigenen Server verwendet, an folgendes denken:

  • Habe ich das nötige Wissen über das Serverbetriebssystem?
    Solche Linux-Server haben keine graphische Benutzeroberfläche, wie man sie vom heimischen PC her kennt.
  • Schaffe ich es, meinen Server abzusichern?
    Wenn der Server feindlich übernommen wird, ist manl als Administrator unter Umständen haftbar.
  • Steht mir die Zeit zur Verfügung, neben der inhaltlichen oder gestalterischen Arbeit auch noch die kontinuierliche Verwaltung des Servers sicherzustellen?

Wer nicht alle drei Fragen mit einem eindeutigen „ja“ beantworten kann, ist mit  Shared Hosting-Produkten oder der Managed Server – Produkten besser bedient. Gerade, wenn stabile und berechenbare Performance wichtig sind und für Business-Zwecke auch eine eigene IP-Adresse notwendig wird, ist ein Managed Server das Mittel der Wahl. Um zeitraubende und wissensintensive Dinge wie Serverkonfiguration und Serveradministration muss man sich dann nicht kümmern. Dennoch kann man mit stabiler Performance rechnen.

goneo wird sehr bald weitere „managed server“ Produkte auf den Markt bringen. Es handelt sich um virtuelle Server, das heißt im Prinzip dedizierte Server, die einem Kunden zugeordnet sind. Dank der Virtualisierung können wir Arbeitsspeicher und Prozessorkerne für einen Kunden fest reservieren. Dieser virtuelle Server mit gemanagtem Betriebssystem ist unter einer festen IP4 und einer IPv6 – Adresse erreichbar. So lassen sich auch eigene SSL-Zertifikate einsetzen. Das macht diese Produkte zur idealen und preisgünstigen Plattform für Onlineshops, Content Management System und Websites, die recht viel Traffic auf sich lenken.

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3 Kommentare zu Sicherheitsfragen bei Rootservern – es gibt Alternativen

  1. Christian Klugzoll sagt:

    Sehr klar zusammengefasst und aufgezeigt, dass wenn man sich nicht auskennt besser die Finger davon lassen sollte. Und finde das auch durchaus begründet weil man einfach zu viel falsch machen kann als Leihe. Daher kann ich diesen Artikel nur unterstützen.
    Ich für meinen Teil dachte ich kenn mich gut aus und hab mir deswegen einen vserver genommen, aber selbst ich musste noch was dazu lernen.
    MfG, Chris K.

  2. ines Hanke sagt:

    wer kann mir helfen. Wie heißt der server von goneo

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