Hosting ist keine Commodity

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Viele potentielle Neukunden stehen vor der Frage, ob denn wohl das günstigste Hosting-Produkt, also der billigste Tarif reichen würde. Unsere Antwort: Das kommt darauf an. Zum Testen, Kennenlernen, Ausprobieren, reicht Shared Hosting. Wenn Sie professionell agieren wollen und Kunden mit der Website gewinnen wollen, sollten Sie einen neuen Hosting-Standard in Betracht ziehen: Managed VPS.

Diese Frage hören wir recht oft: „Wozu sollte ich für ein größeres Hosting-Paket mehr Geld ausgeben?“ Der goneo Webhosting Basic – Tarif enthalte doch schließlich alles, was man für eine funktionale Website braucht: Genug Webspace, um darauf auch Joomla! oder WordPress zu installieren, (S)FTP-Zugriff, PHP 5.4 und eine MySQL Datenbank. Warum also mehr bezahlen?

Wozu mehr für einen teureren Hosting-Tarif bezahlen?

Es kommt einfach darauf an, was man mit der Website erreichen will und welche Ziele man überhaupt verfolgt.

Auf einem goneo Webhosting Basic L oder XL Paket kann man WordPress und Joomla! und auch viele andere Open Source Anwendungen problemlos installieren oder per clickStart installieren lassen. Um die Systeme kennenzulernen oder um die Möglichkeiten auszuloten, bilden diese Tarife eine gute Basis.

Im professionellem Umfeld sollten Sie Performance höher priorisieren

Wenn Sie planen, einen Shop zu launchen oder eine Website erstellen wollen, die Ihre Dienstleistungen zeigt und Sie mit der Website Kunden überzeugen wollen, bei Ihnen etwas zu buchen, sollten Sie eine entsprechende Investition einplanen und einen goneo Webserver Business Tarif ins Auge fassen.

Performance ist im professionellen Webumfeld – und hier bewegen Sie sich mit dem Vorhaben, neue Kunden zu gewinnen – entscheidend.

Moment der Wahrheit

Egal, was Sie verkaufen möchten, die Sache oder Dienstleistung gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei anderen Anbietern. Im Zweifelsfalle bei Ebay oder Amazon. Nun muss der potentielle Kunde Ihre Website finden. Oft heisst das einfach: Ihre Site muss bei Google gut „ranken“, idealerweise besser als die Konkurrenz. Dann muss der Kunde auf der Website die Information finden, die er sucht, um anschließend eine informierte Entscheidung treffen zu können: Der User wird also einen Button klicken – oder es sein lassen. Dies ist der entscheidende Moment.

Wenn Sie es geschafft haben, dass der User überhaupt vor dieser Entscheidung steht, haben Sie mit der Website und dem Hosting einen guten Job gemacht, andernfalls können Sie über Design und Inhalte noch einmal nachdenken und diese Faktoren optimieren. Seitenladegeschwindigkeit und die unmittelbare Reaktion auf Usereingaben prägen die Nutzungserfahrung.

Seitenladegeschwindigkeit ist ein wichtiger Faktor für Suchmaschinen

Für den ersten Teil der wichtigen Aufgabe der Kundengewinnung oder allgemeiner ausgedrückt, der Conversion, einen User auf die Website zu bringen, ist Ihre Position auf der Google Suchergebnisliste für passende Keywords mitentscheidend.

Ein wichtiger Faktor, oben platziert zu sein, ist die Seitenladegeschwindigkeit. Lange Ladezeiten sprechen gegen optimale Nutzungserfahrung.

Ziel: Positive Userexperience

Nutzwertige Webseiten werden heute dynamisch generiert. Eine Rahmenvorlage (Template) wird beim Aufruf der Seite mit Inhalten befüllt, die der Server aus der Datenbank holt. Dies ist im Prinzip das, was Content Management Systeme wie WordPress, Joomla! oder Drupal erledigen.

Dies erzeugt natürlich Rechenaufwand, aber je schneller die Seitenauslieferung erfolgen kann, desto positiver ist das für die Nutzungserfahrung.

Beim Shared Hosting Prinzip, auf dem auch unsere goneo Webhosting Basic Produkte aufgebaut sind, ist die Websitedichte entscheidend. Grob gesagt: Je mehr Kundensites auf einer Maschine liegen, desto langsamer kann das Gesamtsystem auf reagieren, da die Ressourcen ja geteilt werden.  Bei goneo ist diese Dichte vergleichweise gering, dennoch gilt: Je mehr Site auf einem Server liegen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich viele Anfragen an die vielen Sites die Prozessorleistung und die RAM-Kapazität teilen müssen. Es kann unter extremen Umständen zum Stau kommen – DDoS-Angriffe, bei denen einzelne Websites mutwillig mit sinnlosen Angriffen unter Feuer genommen werden, handelt es sich um solche extremen Umstände. Die Servernachbarschaft leidet mit.

Im Umkehrschluss heißt dies: Weniger Websites auf einem (physikalischen) Server, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Mitleidens durch extrem hohe Anfragen auf die benachbarten Seiten.

Managed VPS  von goneo sind einfach zu bedienen

Einen eigenen virtuellen Server zu betrieben, ist keine Raketenwissenschaft. Bei goneo sind diese virtuellen Server gemanagt (Managed VPS: „virtual private Server“). Das heißt, Sie bekommen Zugriff auf ein bereits fix und fertig eingerichtes System mit laufendem Webserver und können sofort starten.

Vorsicht vor unsicheren Systemen

Ein ungemanagter Server  – oft als Rootserver bezeichnet – verlangt einiges an Administrationsaufwand: Sie müssen den Server überwachen (ob alle Systeme und Subsysteme noch aktiv sind), Sie müssen hinsichtlich der vielen Komponenten wie PHP, MySQL, Mail und so weiter auf dem laufenden bleiben, um Updates zeitnah einzuspielen. Nur so verhindern Sie, dass Hacker bekannt gewordene Sicherheitslücken ausnützen. Das Aktuellhalten eines Servers erfordert genauere Kenntnisse über das Linux-Betriebssystem.

Fazit: Nicht zu knapp kalkulieren

Kalkulieren Sie die Ausgaben für das Hosting einer Website, mit der Sie neue Kunden gewinnen wollen, nicht zu knapp. Natürlich werden WordPress und Co auch auf günstigen Shared Hosting – Paketen laufen, doch unter Umständen bleibt Ihre neue Website, in die Sie Zeit und wahrscheinlich auch Geld für Designer, lizensierte Grafiken und Bilder und so weiter investieren, unter ihren Möglichkeiten.

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