Urlaubsfotos selber hosten

Frau am Notebook im Urlaub, die Bilder online abspeichert.

Urlaubsbilder kann man auch selber hosten – eine gute Alternative zu kostenlosen und teilweise werbefinanzierten Angeboten von internationalen Anbietern. Foto der Bucht:  Lu Pirastru, © arsdigital via Fotolia.

 Lu Pirastru
© arsdigital

Wieviele Urlaubsfotos und Videoclips machen Sie im Urlaub? Sicher sehr viele, denn mit dem Smartphone drückt man schneller mal auf den Auslöser. Unser Tipp: Speichern Sie die Fotos auf eigenem Speicherplatz ab.

Es ist wahr, dass es viele kostenlose Fotodienste im Internet gibt. Alle buhlen um die Gunst der User – wohin soll man seine Fotos laden?

Diese Dienste gehören den Giganten im Web, die Ihre Fotos dann auf Serverfarmen abspeichern, die rund um den Globus verteilt sein können. Außerdem kann man sicher sein, dass irgendein Geschäftsmodell hinter diesem Angebot steckt: Objekterkennung auf ihren Fotos, der Dienst ist werbefinanziert oder möchte Sie als User zumindest dauerhaft binden.

Klar gibt es auch Vorteile: Die Dienste kosten nichts und das Teilen von Fotos kann sehr einfach sein. Sie können – je nach Anbieter – ohne Ende Material abspeichern, wenn auch teilweise in abgespeckter, sprich: komprimierter, Qualität. Zudem gibt es auch das Risiko, dass der Gratisanbieter die Bedingungen ändert, die Darstellungsformate verändert oder die Zugriffsmöglichkeiten anpasst.

Das Abspeichern des Fotomaterials auf einem eigenen Server, einem Shared Server wie sie für unsere Hosting-Produkte verwendet werden, ist eine gute Alternative: Dies ist nicht kostenlos, doch so können Sie sicher sein, dass keine Fremdwerbung eingeblendet wird oder dass andere Interessen an Ihrem Material hinter dem Angebot stehen. Der Deal mit einem Hostinganbieter wie goneo ist klar: Sie zahlen 4 oder 6 Euro pro Monat, wir liefern den Speicherplatz und einige weitere Features, die hier von Vorteil sind.

Als Basis eignen sich folgende Produkte von goneo:

Wer nur Bilddateien abspeichern möchte, kann schon ab 1,95 Euro im Monat das Paket goneo Webhosting Basic M nutzen. 10 Gigabyte sind dort belegbar. Sie bekommen eine eigene .de Domain dazu. 10 Gygabte reichen für etwa 500 Bilder im webkompatiblen Jpeg Format. Der Vorteil beim online Abspeichern von Fotos ist, dass diese überall wo es Internet gibt, abgerufen werden können. So können Sie Ihren Fotopool für alle öffnen. Wichtig zu wissen ist, dass das Webhosting Basic M Paket keine PHP-Skripte ausführen kann und auch keine Datenbank zur Verfügung stellt. Damit scheidet es als Basis für Anwendungen wie WordPress oder auch Coppermine darauf nicht.

Wem die Speicherkapazität von etwa 500 Bildern im Basic M Paket angesichts der stets griffbereiten Kamera im Smartphone zu wenig sind, kann zu Basic L oder Basic XL greifen.  Dann stehen 20 beziehungsweise 50 Gigabyte zur Verfügung, zudem eine Reihe registrierbarer .de Domains, PHP und MySQL-Datenbanken.

Als Anwendung für Bilder empfiehlt sich das schon erwähnte Coppermine, das als goneo clickStart-Anwendung praktisch vorinstalliert ist und durch zwei Klicks eingerichtet werden kann. Mit Coppermine lassen sich Bilder online stellen, verwalten, gezielt freigeben und auch etwas bearbeiten, z.B. rotieren. Mit Coppermine kann man sogar eine eigene Fotocommunity aufziehen, denn eine Multiusermanagementsystem mit verschiedenen Berechtigungsstufen ist eingebaut.

Wenn Sie tatsächlich viele Bilder und viele User verwalten wollen, empfehlen wir die Nutzung eines virtuellen Servers mit gemanagtem Betriebssystem. Werfen Sie dafür einen Blick auf die Produkte goneo Webhosting Business, die ab 13,95 Euro im Monat erhältlich sind. Es stehen mehr System-Ressourcen zur Verfügung, was Ihren Seitenbesuchern eine bessere Nutzererfahrung verschafft.

Zum Weiterlesen: Über » Coppermine haben wir im Glossar einen eigenen Beitrag. Wenn Sie mehr über clickStart erfahren wollen, finden Sie in » diesem Artikel weitere Informationen.

 

Dieser Beitrag wurde unter clickStart, CMS, Webbasierte Open Source Software abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.