Piwik 3.0.3 mit goneo clickStart installieren

goneo-clickStart mit der Anwendung Piwik Webanalyse Open Source

To create, as a community, the leading international open source digital analytics platform, that gives every user full control of their data”, lautet das Mission-Statement von Piwik. Volle Kontrolle über die eigenen Analysedaten, das verspricht die Piwik-Open-Source-Community also den Anwendern. Inzwischen liegt die Version 3.0.3 vor. Diese lässt sich mit goneo clickStart auf goneo-Webhosting und -Serveraccount in Minutenschnelle installieren.

Die Hauptversion 3 von Piwik erschien Ende 2016. Die wichtigsten Neuerungen waren ein Redesign der ganzen Anwendung, Sicherheitsverbesserungen und Neuerungen im Code.

Bei dieser Gelegenheit hat Piwik auch verkündet, dass es eine stärkere Trennung von Entwicklern und Ingenieuren gibt, die für das Community/Open-Source-Projekt arbeiten und jenen, die Piwik PRO betreuen. Für das kommerzielle Produkt gibt es nun ein neues Unternehmen namens InnoCraft.

Auch wenn von einem Redesign die Rede ist, Piwik 3 bleibt als Piwik erkennbar. Der typische nüchterne Look ist erhalten geblieben, auch die Art und Weise, wie man durch die Seiten und Tools navigiert.

Dashboard Piwik 3.0

Screenshot des Dashboards der aktuellen Piwik-Version, Quelle: http://demo.piwik.org

Charakteristisch ist auch die Repräsentation der Zugriffsquellen mit kleinen Symbolen. Das verleiht der Echtzeit-Ansicht eine gewisse Kleinteiligkeit und Buntheit, trägt aber nicht unbedingt zur Übersicht bei. Eine offen zugängliche Demo-Installation von Piwik kann man sich übrigens hier ansehen: http://demo.piwik.org/.

Piwik 3 setzt PHP 5.5.9 oder eine neuere Version und mindestens MySQL 5.5 (bzw. Maria DB; bei goneo ist aber MySQL im Einsatz) voraus. Die Verwendung von PHP 7 wird von Piwik empfohlen.

Zusätzlich zu der Anwendung muss der Benutzer in jede zu trackende Seite einen Codeabschnitt einfügen oder vom CMS einfügen lassen. Piwik möchte künftig Features anbieten, die voraussetzen, dass die Datei „piwik.js“ für den Webserver beschreibbar ist, also als Rechte die Attribute 0755 hat.

Seit 3.0.2 sind die E-Mail-Reports hübscher geworden, zudem ist Tracking über Domains hinweg möglich, es gibt ein Besucherprofil, das nun mit dem Lifetime Revenue Wert ergänzt wurde und die Erkennung von Endgeräten und Spamtraffic ist verbessert worden.

A/B-Testing, Funnelanalyse und Formulartracking sind als Premium-Addons verfügbar, kosten also in Form von Abos Geld.

Zu installieren ist Piwik 3.0.3 bei goneo am einfachsten über das »goneo-Kundencenter. Man findet den Zugang über den Menüpunkt clickStart:

Auf der Folgeseite ist Piwik unter „Verschiedenes“ auswählbar.

Bitte denken Sie daran, dass, wenn Sie Piwik einsetzen, dies auf Grundlage bestehender Datenschutzregelungen zu tun. Das heißt in der Praxis, dass der User, der eine getrackte Seite besucht, wissen soll, dass er anonym getrackt wird und der soll dem Tracking widersprechen können. Es gibt im Web einige kostenlose Vorlagen. Bitte suchen Sie danach.

Eine Alternative zum Tracking per Javascriptcode ist eine Auswertung der Logfiles, die der Webserver standardmäßig vornimmt. Die aggregierten Daten finden Sie als fertige Auswertungen mit Grafiken im goneo-Kundencenter unter „Statistiken“.

Webanalyse auf Basis von Logfiles

Beispiel einer Auswertung der Zugriffe aus dem Web, zugänglich unter dem Menüpunkt „Statistik“ im goneo-Kundencenter

Je nach Paket haben Sie als Kunde Zugriff auf die Logfile-Rohdaten und können diese selbst auswerten, indem Sie diese herunterladen und inspizieren. Idealerweise verwenden Sie Software, die Daten aggregieren und kategorisieren kann. Eine Möglichkeit ist MS Excel oder auch PPSP. In den „Experten-Einstellungen“, die ebenfalls im Kundencenter zugänglich sind, können Sie festlegen, ob die IP-Adressen der Webseitenbesucher bzw. Clients vollständig aufgezeichnet werden sollen oder nicht.

Kundencenter Einstellung IP-Aufzeichnung oder Anonymisierung

Im goneo-Kundencenter kann man unter „Experten-Einstellungen“ eine verkürzte Speicherung der IP-Adressen festlegen.

Eine vollständige Aufzeichnung ist sinnvoll, wenn Sie massiv viele Zugriffe von nur einigen IP-Adressen sehen. Damit haben Sie die Möglichkeit, den Provider oder Hoster zu ermitteln und sich dort einen sogenannten Abuse zu melden. Eine nur teilweise Aufzeichnung wiederum dient dem Datenschutz.

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