So lief es bei WordPress im ersten Quartal – und das sind die Aussichten für die Version 4.8

Grafik zu den Verbreitungen und Marktanteilen wichtiger Content Management Systeme im April 2017 nach W3Techs

Mehr als ein Viertel aller Websites laufen mit WordPress (graue Balken). Das ergibt einen Marktanteil unter den Content Management Systemen von fast 60 Prozent (grüne Balken). Quelle: W3Techs

WordPress-„Chef“ Matt Mullenweg berichtet über Fortschritte in der Arbeit an WordPress im ersten Quartal des Jahres. Bei einem CMS-Marktanteil von über 50 Prozent ist es kein Wunder, dass inzwischen jede Ankündigung aufmerksam verfolgt wird.

Es gibt vier Fokusthemen für die Entwicklergemeinde: Contenterstellung (writing), Anpassung (customizsation), Fortschritte mit der REST API und eine neue Version 4.8. Nicht in jedem Bereich waren die gewünschten Ergebnisse erzielbar.

Das Thema Contenterstellung ist stark verknüpft mit dem Gutenberg-Projekt (mehr dazu hier). Es geht darum, einen neuen Editor einführen zu wollen (entwickler.de berichtete). Der eine oder andere Browser stellt wohl die Entwickler noch vor einige Herausforderungen. In einem absehbaren kleinen Release soll das nervige Thema der Cursor-Link-Grenzen anders gelöst werden. Jeder, der mit WordPress schreibt und Links setzt, kennt den Effekt: Will man auf der rechten oder linken Seite eines bereits gesetzten Linktextes etwas verändern und auch nur einen Buchstaben hinzufügen, wird das hinzugefügte Zeichen nicht als Teil des Linktextes erkannt. Dies kann zwar je nach Situation sinnvoll sein, erschwert aber Korrekturen. Demnächst soll sich der Editor anders verhalten: Je nach Richtung auf der der Cursor an das Ende des Links zubewegt wird, wird neu hinzugefügter Text als Linktext aufgefasst oder nicht. Hier in dieser Demo sieht man, wie das künftig funktionieren soll: https://cloudup.com/c49BKKIE7SW

Im Bereich Anpassung/Customizsation will WordPress mehr blockorientierte Möglichkeiten anbieten. Kurzfristig soll es ein einige „Quickwins“ geben. Dazu gehören Media Widgets und eine What-you-see-is-what-you-get-Darstellung (WYSIWYG) in Textwidgets, was einfacher klingt als es ist, so Mullenweg.

Wenig bis gar kein Fortschritt wird hinsichtlich der berühmt-berüchtigten REST API berichtet. Die Idee war, mehr Funktionen des wp-admin-Bereichs durch die Schnittstelle ausführen zu können.

Im Zeitraum Mai/Juni könnte es also eine Version 4.8 geben, die die oben beschriebene Änderung des Linktextverhaltens im TinyMCE mitbringt, neue Media Widgets, die WYSIWYG-Funktionalität in Textwidgets und eventuell eine Ergäzung des Dahsboard/Newsbereichs um eine Terminliste mit WordCamp- oder Meetups, um den Sense of Community in der WordPress-Welt zu stärken.

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