Warum sich die Teilnahme an Affiliateprogrammen noch oder wieder lohnt

Die Monetarisierung einer Website läuft heute etwas anderes als vor vielleicht fünf Jahren. Wer eine Website über ein Thema wie Reise oder Mobile betrieben hat, war als Linkgeber für Seiten interessant, auf denen entsprechende Produkte vertrieben werden konnten. In der Phase, in der SEO stark auf Verlinkung beruhte, waren Linkziel und Ankertext für den Seitenbetreiber sehr wertvoll. Zusammen mit einigen Google-Adsense-Integrationen kam man auf eine nette Summe an Lead-, Sales- und Klickprovisionen, wenn man es schaffte, genug Besucher auf die Seite zu bringen. Doch mit einer Site, die nur als Linkquelle positioniert ist, wird man zunehmend weniger Umsätze generieren.

Gänzlich unbedeutend sind Verlinkungen im Web auch heute aber auch nicht. Das, was Google als „Authority“ bezeichnet wird ebenfalls anhand der Verbindungen einer Webseite zu anderen abgeschätzt, wobei sich diese Abschätzung wohl tatsächlich auf einzelne Webseiten bezieht, nicht auf die Domain (also nicht auf die Website, um die beiden Begriffe Webseite und Website genau zu unterscheiden). Es gibt weitere Kriterien, oft auch „Signale“ genannt, die auf die Authority einzahlen, aber die Tatsache, dass Seiten ähnlicher Thematik untereinander verbunden sind, dürfte recht wesentlich sein.

Nun hat man eine Seite, die in Googles Augen für eine Sache wichtig ist. Kunden nur Links mit optimierten Ankertext anzubieten, wird nicht mehr reichen. Heute muss man mehr Content liefern, relevant sein. Hier kommt die Erstellung und Verbreitung von Inhalten ins Spiel. Dies wird allgemein unter Content Marketing eingeordnet. Es reicht für eine erfolgreiche Vermarktung der Website nicht, Authority für ein Thema zu haben, die Site (und der Content) müssen beeinflussend wirken.

Verlinkungen zwischen Webseiten lassen sich recht einfach erfassen, dafür gibt es viele Tools. Man kann auch feststellen, wie sichtbar verschiedene Webseiten anhand von allgemeinen Suchbegriffen sind. Die Frage, welche Webseiten für Reise oder Mobiltelefone wichtig sind, ist hingegen viel schwieriger zu beantworten. Eventuell hilft die erweiterte Suche von Google mit „related:“, gefolgt vom der eigenen Domainnamen.

Markeninhaber und Dienstleister wollen Content auf den richtigen Seiten im richtigen Kontext platzieren. Dies kann über Agenturen passieren, die Influencer finden, also vielleicht Youtuber, Umgekehrt können Webseitenbetreiber (Publisher genannt) in ihren Seiten Inhalte präsentieren, die sich auf ein bestimmtes Thema beziehen. In diesem Zusammenhang können Seiten oder Produkte verlinkt werden, die man über Affilate-Programme beziehen kann.

Anteile Quellen Content Marketing Leadgeneration Preisvergleich, mit den Verkäufe generiert werden

Anteil der verschiedenen Typen von Online-Quellen, mit denen ein Sale ausgelöst wird

Die Affiliate-Plattform Awin (Zanox) hat beleuchtet solche Zusammenhänge systematisch und hat aktuell den Mobilfunkmarkt analysiert. Dieser und frühere Berichte belegen einen Trend: Content gewinnt. 2016 seien 28 Prozent der Sales durch Content Marketing generiert worden, durch Platzierungen also in Blogs, Videos, Social Media. Es folgen Sites, die Leads generieren (24 Protent) und Preisvergleicher (22 Prozent). Dabei werden übrigens 11 Prozent der Sales auf mobilen Endgeräten produziert. Dieser Anteil erscheint auf den ersten Blick recht niedrig, wo wir doch überall einen Mobile-Hype beobachten. Hier dürfte die Art des Produkts eine Rolle spielen. Grundlage der Untersuchung war ja der Mobilfunkmarkt. Dabei hat man es als Kunde mit detailierten Beschreibungen der Smartphones und filiranen Tariftabellen zu tun. Dies zu lesen ist auf einem großen Bildschirm sicher einfacher und bequemer.

Relevanten Content für ein Produkt oder eine Dienstleistung auf die eigene Website beziehungsweise im eigenen Blog zu präsentieren, kann sich in Verbindung mit Affiliatenetzwerken lohnen.

Auch goneo betreibt bei Awin (Zanox) und Affilinet Partnerprogramme. Hier finden sich dazu mehr Einzelheiten.

 

 

 

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