Monetarisiere deine Website – die Affilinet Toolbar hilft

Wenn du eine Website mit viel Nischen-Content betreibst und dazu auch schon einiges an täglichen Besuchern hast, dann hast du auch einige Möglichkeiten, die Website zu monetarisieren, sprich: den einen oder anderen Euro herauszuholen.

Direktvermarktung

Viele Webmaster setzen dabei auf die Direktvermarktung. Sie setzen sich mit Unternehmen in Verbindung und bieten an, gegen eine Pauschale Werbung oder Native Ads der Unternehmen zu platzieren. Das sind Beiträge mit werblichen Charakter, die sich harmonisch in die Seiteninhalte einfügen lassen. Hier muss man nur darauf achten, die User nicht zu täuschen. Werbung muss als Werbung erkennbar sein.

Die Akquisition dieser Partner ist sehr arbeitsinteniv, da man einen nach dem anderen anschreiben oder anrufen muss, sich durch die Firmenhierarchie durchfragen muss und den Ansprechpartner im Marketing oder Vertrieb dann von der Sinnhaftigkeit überzeugen muss.

Ganz wichtig ist, dabei nicht nur die naheliegende inhaltliche Nähe zu betonen, sondern auch Daten und Fakten parat zu haben. Einzelne Vereinbarungen mit Websites abzuschließen, ist auch für den Werbetreibenden sehr aufwendig. Und der Aufwand muss sich lohnen. Dafür wirft diese Art der Partnereinbindung meist mehr ab als die Vermarktung der Website über performanceorientierte Werbung auf den Seiten.

Affiliate

Ein wieder sehr effizientes Tool zur Monetarisierung der eigenen Website kann die Teilnahme an Affiliateprogrammen sein. Damit dies funktioniert, musst du es aber richtig machen. Einfach nur ein paar Banner auf die Seite zu pflastern oder Textlinks in den Footer zu hängen, wird nichts mehr bringen. Du schadest dir aus SEO-Gesichtspunkten dann eher als dass du Umsätze aus dem Werbegeschäft erwarten kannst.

Um die Vermarktung über Affiliateprogramme zu unterstützen, hat Affilinet die Browsertoolbar für den Firefox runderneuert. Mit dieser Toolbar kann man beim Besuch einer Website erkennen, ob diese bereits als Partnerwebsite hinzugefügt wurde. Wenn nicht, kann man sich direkt als Affiliatepartner bewerben. Man wichtige Kennzahlen im Blick und kann schnell auf Affilinet-Administrationsbereich zugreifen.

Affilinet Browser Toolbar für Firefox

Runderneuert: Die Affilinet-Browsertoolbar mit vielen neuen Funktionen und schnellem Zugriff auf wesentliche Features. Hier ein Beispiel beim Aufruf der goneo-Seite mit installierter und aktivierter Toolbar.

Die Toolbar macht das Publisherleben also ein bisschen einfacher, da man schnell reagieren kann, sobald man auf eine Seite stößt, die thematisch passt und man sich vorstellen könnte, für diesen Onlineshop oder diesen Dienstleister in irgendeiner Form Werbung zu machen. Was die Toolbar sonst noch so leistet, steht hier bei Affilinet im Blog.

Affiliate-Partnerschaften: Es muss passen

Wichtig ist, dass du die richtigen Affiliatepartner raussuchst. Das gilt für Inhalteanbieter, also für „Publisher“, wie es im Affiliate-Jargon heißt, wie dich als auch für die Werbetreibenden, die man „Advertiser“ nennt.  Früher lief das einfach über Masse: Damals ging es darum, a) Reichweite zu haben und b) Cookies zu „droppen“. Alleine dadurch gelang es, Käufe, die später getätigt wurden, der eigenen Site zuordnen zu lassen. Ein massenhaftes Bewerben bei allen möglichen Sites nervt alle nur und bringt nichts.

Heute funktionieren Websites als nur Affiliates dann, wenn sie einen wirklich unübersehbaren und echten Mehrwert anbieten – und zwar den Besuchern der Seite.

Die Leute klicken im Web heute nicht mehr so freizügig und unbedarft auf Websites herum wie in den seligen Anfangsjahren des Web. Es hat ein bisschen gedauert, aber die Affiliateszene hat sich darauf eingestellt.

Das große Manko an Affiliateprogrammen ist allerdings nach wie vor „last cookie wins„. Der Website, auf der der letzte Klick vor Kauf oder Bestellung stattgefunden hat, wird die Provision gezahlt. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass der Kunde vielleicht eine lange Strecke über viele Seiten zurückgelegt hat und vielleicht auch deine Seite besucht hat, um sich über das Produkt zu informieren. Nur hat der Kunden dann bköderweise noch eine Affiliateseite besucht, die dann gewonnen hat. Diese Customer Journey abzubilden ist technisch recht anspruchsvoll. Affilinet macht da aber Anfänge. Man kann zumindest sehen, auf welchen anderen Sites Kunden noch unterwegs waren, um dann dort einen Sale zu generieren.

Verticals

Erfolgreiche Sites sind oft vom Typ „Gutscheine„, auf denen User nach Gutscheincodes („Vouchers„) für ihren Onlineshop suchen und idealerweise auch finden. Eine Variante davon ist „Cashback„. Cashbacker versprechen einen Teil des in einem Shop bezahlten Preises an den Kunden, der über die Cahsbackseite bestellt, zurückzuzahlen.

Diese Cashbacker haben Partnerschaften mit vielen Advertisern abgeschlossen. Sie erhalten die Affiliateprovision, die sie dann zum Teil an den Endkunden zurückzahlen. Eine dritte erfolgreiche Gruppe an sogenannten Verticals besteht aus Vergleichsseiten, die viele Partnerschaften eingegangen sind und Mehrwert in Form von Preistransparenz oder Bewertungen, teilweise auch in Testberichten bieten.

In jedem Segment verhält sich das etwas anders. Im Segment Telco sind im vergangenen Jahr die Verticals „Content“, „Leadgeneration“ und „Preisvergleicher“die erfolgreichsten gewesen (Daten von Awin).

Im Affiliate-Segment Telco waren Content-Seiten, Lead Generators und Preisvergleicher die erfolgreichsten Verticals (Quelle: Awin, https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/awin-development-uploads/keystone/market-insights/2017-05-09-Telco-Trends-2016.pdf)

Banner in Rotation

Banner – egal in welchem Format – sind das bekannteste Werbemittel auf Webseiten. Viele Sites versuchen, sich über Werbung dieser Art zu finanzieren. Das gelingt allerdings nur zufriedenstellend, wenn genug Reichweite vorhanden ist. Mit Reichweite ist vereinfacht ausgedrückt die Anzahl der Besucher pro Tag gemeint. Diese sollte viele Tausend betragen, ehe eine Bannerkampagne von Erfolg gekrönt sein kann.

Warum?
Ein fiktives Beispiel:

  • 1.000  Besucher kommen auf deine Website pro Tag (das ist nicht schlecht!).
  • Jeder User erzeugt im Schnitt 10 Pageviews (die alle einen Banner anzeigen, auch nicht schlecht!)
  • Die Summe an Pageviews und damit an Werbeansichten beträgt 10.000 Pro Tag (klingt viel).
  • Die Banner haben eine Klickrate von 0,01 Prozent im Schnitt.
  • Daraus resultiert genau ein Klick pro Tag.
  • Dieser Klick bringt vielleicht 25 Cent.
  • An 30 Tagen bekommst du so 7,50 Euro zusammen 🙁

Nun ist eine Klickrate von 0,01 Prozent zwar niedrig, aber nicht unrealistisch. Die Klickrate verbessert sich, wenn das Umfeld das richtige ist, die Werbung nicht nervt, ordentlich platziert ist und der Content super ist. Je zielgerichteter die Werbung ausgespielt wird (eventuell weil es ein werbemittel aus einer Retarget-Kmapagne ist), desto höher liegt die Klickrate. Unter sehr günstigen Umständen kommt man vielleicht auf eine Klickrate von 0,1 Prozent im Schnitt, was dann schon 75 Euro pro Monat wären. Nicht verachtenswert, aber leben kann davon keiner.

Noch höhere Klickraten sieht man zwar gelegentlich, doch dahinter stehen dann oft nur kleine Zahlen (bei 100 Einblendungen und einem „Glücks-Klick“ kommt man rechnerisch auf 1 Prozent Klickrate, doch wenn man gar nicht in der Lage ist, weitere 9.900 Einblendungen zu generieren, bringt das auch nichts).

Banner sind für Werbetreibende im Web aktuell sehr günstig zu haben, aber genießen unter Werbetreibenden keinen guten Ruf. 1.000 Werbeeinblendungen kosten vielleicht nur zwei oder drei Euro. Dafür bekommen diese Werbekunden vielleicht einen, drei oder fünf Klicks auf die Landeseite, mit der das Werbemittel verknüpft ist. Es lohnt sich also aus dieser Perspektive auch kaum. Von daher ist Affiliate vielleicht der zweitbeste „Bringer“ von Umsatz nach der Direktvermarktung, also der individuellen Vereinbarung mit einem

Das bekannteste Werbenetzwerk, das auch für low traffic Sites interessant ist, ist Google Adsense. Der Betreiber der Seite kann sich anmelden, Werbecodes einbauen und dann Google kontextbezogenen Banner ausliefern lassen. Klickt jemand darauf, zahlt Google einen Teil des Klickpreises an den Webseitenbetreiber.

Als Betreiber einer Seite mit wenig Reichweite wird man es nicht schaffen, Banneranzeigen auf TKP-Basis zu verkaufen. Bei diesem Modell erhält der Betreiber nicht erst Geld, wenn jemand auf das Werbemittel klickt, sondern dann, wenn es angezeigt wird. Diese Art der Vermarktung schaffen News- oder Mediasites. Wenn deine Site nicht gerade zu den Top Autoritäten eines bestimmten Bereichs gehört, dann bleibt dir diese Abrechnungsmodalität weitgehend verschlossen. Das definiert aber auch dein  Ziel: Mach eine Website, die einen möglichst guten Ruf und hohe Autorität besitzt.

Fazit

Wer die passenden Inhalte und Services hat, kann mit der Website Geld durchaus natürlich verdienen. Realistischerweise werden Einzelkämpfer aber nicht davon leben können. Affiliatevermarktung ist gut für low traffic Sites: Wenn es gelingt, einen User zu einem Kunden auf der Zielseite zu konvertieren, winken Provisionen, die sich sehen lassen können.

In vielen Fällen versuchen sich Blogs und andere Seiten über einen Mix aus mehreren Quellen zu finanzieren, von denen die Vermarktung über Affiliate mit am vielversprechendsten ist.

Auf der Seite „Selbständig im Netz“ sind einige Websites und deren Einnahmequellen aufgelistet. Aktuell gibt es auf dieser Seite sogar eine Challenge für Nischenseiten zur Vermarktung und einen Podcast dazu: http://www.selbstaendig-im-netz.de/nischenseiten-challenge-hauptquartier

Auch goneo betreibt bei Awin (Zanox) und bei Affilinet Partnerprogramme für unsere Hosting- und Serverangebot. Mehr Infos dazu findet man » hier.

Erfahrungen

Welche Erfahrungen habt ihr als Webseitenbetreiber mit Affiliateprogrammen oder Werbeprogrammen gemacht. Dies zu wissen, wäre sehr interessant. Schreibt es in die Kommentare!

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