„Nichts geht über .com“ – aus amerikanischer Sicht

Mike Mann ist sehr davon überzeugt, dass kurz-, mittel- und langfristig keine Top Level Domain so erfolgreich sein wird wie die .com-Domain.

Mike Mann ist Inhaber der Domainplattform domainmarket.com und klassischer Domainer:  Er kauft mehr oder weniger attraktive Domainnamen in großem Stil, nimmt sie in sein Portfolio und bietet sie als Premiumdomains an. Davon hat er so um die 250.000, wird berichtet. Durchschnittlicher Verkaufspreis: 2.500 US-Dollar.

Welchen Umsatz macht er wohl damit? OnlineDomain.com hat einen Onlinekommentar von ihm gefunden, der zu einem Post gehört, in dem die Rede davon war, dass Namejet (ein anderer Domainhändler) im November 2016 etwa 725.000 Dollar mit dem Domaingeschäft erlöst hätte. Mann schrieb „I did half that on my private little market“, was die Vermutung nahelegt, dass er im Monat auf so 362.500 Dollar kam, was auf ein Jahr gerechnet dann 4,35 Millionen Dollar Umsatz bedeuten würde.

Wenn man weiterrechnet, kommt man auf 139 Domainverkäufe aus diesem Portfolio im Monat (bei einem erwähnten Durchschnittspreis von 2.500 Dollar). Das klingt nicht unrealistisch und sehr lukrativ, aber man muss dagegenhalten, dass jede Domain jedes Jahr verlängert werden muss – und das kostet. Wenn jede Domain nur 14 Dollar kosten würde, betragen alleine die Verlängerungskosten bei dieser Portfoliogröße im Jahr 3,5 Millionen Dollar.

Klar ist: Mike Mann ist groß im Zweitmarkt-Domain-Geschäft. Daher lohnt es sich, ihm zuzuhören: Ab und zu, sagt er, ginge eine .org, .net oder .co Domain raus, aber das Gros bilde .com. Interessanterweise spricht Mann davon, dass der Wert der .com-Domainnamen im Vergleich zu Vorjahr gestiegen sei. Gute .com Domainnamen gewinnen an Wert, trotz vieler neuer global Top Level Domains, auf die Kunden theoretisch ausweichen könnten.

In den USA schlägt nichts die .com Domain. Das lässt sich eigentlich auf Deutschland übertragen. Hier dominiert die .de-Domain seit Jahren.

Für Angebote aus Deutschland für Deutschland ist die .de- Domainendung die beste Wahl

User kennen diese Endung und können beim Aufruf eine Website in deutscher Sprache erwarten. Sieh dir an, wie viele .de-Domains 2016 in den verschiedenen Landesteilen von Deutschland registriert waren: https://www.denic.de/wissen/statistiken/jahresauswertungen/2016-jahresauswertung/

In den goneo-Webhosting-Paketen ist ein Kontingent an Inklusivdomains mit der Endung .de inbegriffen. Andere Endungen wie .com, .net, .org können zusätzlich registriert werden. Die Preise dafür sind höchst unterschiedlich, da die Preisstrategien der verschiedenen Registries sehr uneinheitlich sind.

Fazit

Die Länderdomain .de ist eine der meistregistrierten Domains der Welt und stand lange Zeit an zweiter Stelle (nach .com) in der Rangliste der meistregistrierten Endungen. Seit des Chinabooms hat sich die .cn-Domain dazwischen geschoben und .de auf Platz 3 verwiesen. Der Abstand zur Nummer eins, .com, ist riesig: Es sind mehr als 127 Millionen .com-Domains registriert, aber „nur“ 20 Millionen .cn-Domains und rund 16 Millionen .de-Domains. Gemessen an der Größe des Landes ist die .de-Domain sehr erfolgreich.

Hinzu kommt, dass die .de-Domain sehr günstig zu registrieren ist. Wir von goneo geben diesen Vorteil an unsere Kunden weiter. Für sage und schreibe 19 Cent im Monat, das heißt 2,28 Euro im Jahr, inklusive Mehrwertsteuer, kann jeder eine .de-Domain sein eigenen nennen.

Hier kannst du deine persönliche .de-Domain registrieren und sparst sogar auch noch die Setupkosten: http://goneo.domains

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