Mozilla-CEO verspricht sich viel von Firefox 57

Noch ist Firefox 55 aktuell. Doch die Version 57 wirft ihre Schatten voraus.

Nicht nur, dass Mozilla Ernst macht, was die alten Add-ons angeht. Firefox 57 soll nach den Worten des Mozilla-Chefs ein „Big Bang“ werden.

Es gab in der Vergangenheit einige Wirren um Firefox und Mozilla.

Da wäre das Ende des Abenteuers Firefox OS zu nennen oder auch der unrühmliche Abgang des früheren CEOs, Brendan Eich, der über seine strikte Haltung zu gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften gestolpert war, schnell zurücktrat und viele Beteiligte ratlos hinterlassen hat.

Seine Ablehnung und Unterstützung von Gegenbewegungen hat man ihm nicht verziehen, auch wenn er mit Netscape und später Mozilla große Erfolge feiern konnte und auch als Mitbegründer von JavaScript gilt.

Vielen fehlte auch das Verständnis für die Entscheidung, teilweise proprietäre Rechtemanagement-Software in den Open-Source-Browser zu integrieren.

Man sollte die Innovationskraft von Mozilla und Firefox nicht unterschätzen.

Sie haben schon einmal einen Browserkrieg gewonnen, damals gegen Microsoft mit dem Internet Explorer.

Heute ist Google der Gegner, vor allem im Browserbereich.

Mit Firefox OS ließ man sich darauf ein, gegen Chromium, das Chrome-orientierte Betriebssystem von Google oder IOS vom Apple, etwas aus Open Source auf die Beine zu stellen.

Nun also ist die Besinnung auf den Browser das Gebot der Stunde, auch wenn damit nur der Anfang markiert werden soll.

Mozilla (Claim auf der deutschen Seite „Internet für Menschen, nicht für Profit“) gibt sich wieder selbstbewusster und macht mehr PR.

Der für November 2017 angekündigte Firefox 57 soll so etwas wie ein „Big Bang“ werden. Diese Wort wählte der Mozilla CEO Chris Beard in einem Interview mit Cnet.

Es gibt Änderungen am Design, die jetzt schon mit der „Nightly“-Version begutachtet werden können.

Optisch auffällig ist die Gestaltung der Tabs (eckig statt rund) und neue Elemente: Es gibt eine Tab-Seite mit Seitenvorschau und Website-Empfehlungen, die in der eben malinstallierten Version allerdings offenbar noch nicht enthalten sind.

57 bringt erste WebRender– und Stylo-Elemente aus dem Quantum Render Project. Beide sollen die Geschwindigkeit erhöhen, mit der Webseiten angezeigt werden.

screenshots auf Firefox 57 nightly

Firefox 57 (Nightly Version) hat nun ein integriertes Screenshot-Tool. Praktisch, denn so etwas braucht man in der täglichen Arbeit mit den Desktop-Browser eigentlich immer wieder.

Fazit

Zur Zeit fließen jede Neuentwicklungen in die aktuellen Firefox-Browserversionen ein, die man zumindest mit aktuellen Desktop-PCs oder Notebooks sehen und erleben kann.

Möglicherweise hat Firefox wieder auf einen innovativen Produktentwicklungspfad zurückgefunden.

Wenn dem so ist und Mozilla es mit den neuen Produkten schafft, auch das Feld der mobilen Webnutzung besser zu erschließen, nährt das die Hoffnung, dass nicht nur Google, Facebook und Apple bestimmen, wie wir alle das Web nutzen können.

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