Episode 25 im goneo Webhosting Podcast – dies waren die beliebtesten zehn Folgen bisher

Der goneo-Webhosting-Podcast richtet sich im Prinzip an alle Webseitenbetreiber, ganz besonders an die, die mit dem Online Marketing Budget einer kleinen Firma oder einer Ein- bis 5-Mann/Frau Unternehmung auskommen müssen. Denen ist der Podcast gewidmet – alle anderen sind willkommen.

Diesmal geht´s um die beliebtesten Beiträge bisher und um die Krise von Social Media. Was nun?

Kleines Jubiläum – Episode 25

Anlässlich dieser symbolträchtigen Zahl haben wir die beliebtesten Episoden zusammengestellt, bemessen an der Anzahl an Downloads, errechnet aus den Logfiles des Servers, auf dem die Audiodateien liegen.

Berücksichtigt sind die Episode von September 2017 bis einschließlich Januar 2018.

Platz 10: Basic Know How, Okt 2017

Inhalt: Prinzipielle Dinge, die man wissen sollte, um eine Webseite zu starten oder eine Website zu betreiben.

9: Website Routine, Nov 2017

Hier war die Frage, was sollte man denn täglich, wöchentlich, monatlich tun? Welche Dinge brauchen dauernd oder regelmäßig Aufmerksamkeit?

8: Vorsätze halten (WHOOP Methode), Jan 2018

Typische Jahresend- bzw Jahresanfangsthematik: a) Wie setzt man Ziele und b) und das war hier der Schwerpunkt, wie verfolgt man sie mit entsprechender Motivation und Hingabe, ohne abzudriften und möglichst ohne Frust.

7: Psycho Hacks, Jan 2018

Das hat sich um psychologische Effekte gedreht, die man für sich durchaus auch ausnutzen kann, um die Effizienz von Elementen auf der Website zu erhöhen. Zum Beispiel die Tatsache, dass Menschen oft nur heuristisch Entscheidungen treffen, auf Basis von Vorerfahrungen oder Erfahrungen, die andere berichtet haben oder ähnlichem, ohne sich allzu detailliert in die Sache hineinzudenken.

6: Analyse-Zahlen/ KPIs, Dez 2018

You can’t control what you can‘t measure. Das ist eine Art Paradigma, gerade auch im Online Marketing. Wir wollen alles messen und alles vernummerieren, suchen nach geeigneten Modellen und Methoden zur Erfassung.

5: Brauche ich eine Website?, Mitte Jan 2018

Hier ging es grundsätzlich darum, zu begründen, warum die eigene Website Dreh- und Angelpunkt der Onlineaktivität sein sollte.

4: Webdesigntrends, Mitte Dez 2017

Was können wir von 2018 designtechnisch erwarten, abgesehen von der Notwendigkeit, unsere Seiten mobilfähig und schnell machen zu müssen.

3: SEO, aber wie?, Nov 2017

Wo finden sich Ansatzpunkte für Suchmaschinenfreundlichkeit und warum ist das auch 2018 wichtig – jetzt wo es doch soviel Social Media gibt.

2: Hostingpakete, Mitte Nov 2017

Eine sehr, sehr grundsätzliche Episode mit einer Darstellung, was Hostingpakete sind und wie sie sich voneinander unterscheiden. Warum hat das einen niedrigeren Preis als das andere?

1: Domains. Nov 2017

Überraschend. Die Domain-Episode war mit einigem Abstand die meistabgerufene Episode. Es ging darin um Domainregistrierung und Domaintransfers.

Alle Episoden finden sich hier zum Download oder zum direktem Abspielen.

In der aktuellen Episode findet sich ein Hinweis auf auf einen „Webdesign Podcast“, in dem es um die Frage geht, wie man Google Analytics datenschutzkonform einsetzen kann.

Social Media in der Krise

Man muss nicht damit rechnen, dass Facebook, Instagram oder Twitter nun eingestellt werden, aber es gibt Ernüchterung an vielen Stellen: Die Zivilgesellschaft sorgt sich um die Auswirkungen von Hass und Fake News, Werbekunden drohen mit Verlagerung der Budgets, neue Regulierungsvorschriften drohen von staatlicher Seite. Sascha Lobo sprach in seiner Kolumne und dazugehörigem Podcast von einem Rückzug der User ins Private, raus aus der Öffentlichkeit, hinein in Gruppen und begrenzten Chats.

Also, auch da ändert sich die Welt.

Nichts bleibt wie es ist

Es gibt eine verstärkte Tendenz, zu empfehlen: Baut eine eigene Website, wenn ihr noch keine habt. Baut sie um, pflegt sie, entwickelt sie, wenn ihr schon eine habt. Es gibt genug Tools, jeder kann das. Teuer ist das eigentlich auch nicht.

Da darf man schon den Trend daraus ableiten: SEO wird wieder wichtiger, weil man in der Social Media Euphorie übersehen hat, dass die Leute eigentlich über Suchmaschinen auf die Webseiten kommen. Bei allem Storytelling und der Contentproduktion für soziale Netzwerke vergisst man das schnell.

Gerade bei Werbung im Digitalen muss man ständig Neues beachten, sei es der rechtliche Rahmen, der sich ändert, oder die Technologie – Flash war einst Nummer 1 in der Ad Technologie. Heute ist Flash aus dem Web verbannt.

Oder das Phänomen der Werbeblocker. Aus der Sicht der User super, aber kleinere Publisher oder Blogger haben weniger Möglichkeit, das Angebot zu refinanzieren und müssen exklusive Deals anstreben. Große Adfirmen hingegen kaufen sich den Zutritt auf die Whitelist.

Auch Paid Content ist derzeit offenbar nicht der Ausweg, weil es keine Paymentstandards gibt. Jeder kocht sein eigenen Süppchen.

Ein aktueller Versuch, Inhalte anders als über Werbung zu monetarisieren, ist der Brave Browser (https://brave.com/).

Mit diesem Bravebrowser, der auf Chromium aufsetzt, kannst du als User mittels einer Wallet Seitenbetreibern Geld zukommen lassen – ganz automatisch, wenn du eine Zeit lang auf der Domain bleibst. Wie lange und welcher Wert, das kannst du individuell einstellen. Umgekehrt kannst du als User auch geldwerte Tokens sammeln, die du bekommst, wenn du bereit bist, Werbung anzusehen.

Fazit

Was heißt das für uns Webseitenbetreiber nun in dieser Top-Down-Perspektive?

1. Eine Eigene Site ist wichtig, die Suchmaschine ist wichtig – immer noch – vielleicht auch wieder mehr, mehr als zuvor. Da sind deine User. Sei relevant für das, was sie suchen. Kümmere dich um den Content, verbessere die Site, sei aktuell, einzigartig.

2. Facebook – die „mittelalterliche“ Schicht ist da gut zu erreichen – die Kids sind dann auf Snapchat. Immer noch gut, um Content zu platzieren, den die Leute liken können, den sie weiterleiten, den sie kommentieren. Du musst also sharebaren, likeable Content produzieren, es muss bei den Leuten im Finger zucken, das jetzt zu teilen oder zumindest zu liken – oder zu kommentieren.

3. Auch auf Snapchat und Whatsapp kannst du deine Stories platzieren, wenn du eine Community um dich herum baust, was sicher nicht ganz so trivial ist. Also sei emotional, sei mehrwertig, vergiss aber den Brand-fit nicht. Es muss schon alles zu dem passen, was du da tust. Zumindest einen Bezug haben ohne dass man zweimal um die Ecke denken muss.

4. Wahrscheinlich geht an Bewegtbild kein Weg mehr vorbei. Finde also Wege, bewegenden Content zu produzieren.

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