Wie man einen konstanten Verbesserungprozess im Webdesign und Onlinemarketing etabliert

Laut Wikipedia kommt das Wort Kaizen aus dem Japanischen. Es beschreibt einen immerwährenden Veränderungs- und Verbesserungsprozess.

Das lässt sich auch auf Webdesign- und Onlinemarktingprozesse anwenden. Oft nennt man entsprechende Implementationen in Firmen und Betrieben „konstanten Verbesserungsprozess“ (KVP).

In einer Doppelepisode (#45 und #46 im goneo Webhosting/Webmacher-Podcast beschäftigen wir uns damit. Ziel ist, die Idee des konstanten Verbesserungsprozesses aufzugreifen und in die Praxis umzusetzen.

  • Mit Kaizen will man optimieren, und zwar nicht nur fokussiert, sondern übergreifen über Bereiche und etablierte Prozesse.
  • Es ist wesentlich, dass alle Teammitglieder dabei sind und diese Verbesserung unterstützen
  • Der Weg ist das Ziel, denn eigentlich wird man den Endpunkt, die Perfektion, nie erreichen.
  • Es geht um kleine Schritte und weniger um den großen Wurf, der alles verändert.

Ganz wichtig sind dabei:

  • Standardisierung
    Kritikorientierung
    Qualitätsorientierung
    Kundenorientierung
    Prozessorientierung

Eine Anwendung ist der Plan-Do-Check-Act-Kreislauf, den wir bereits schon einmal angesprochen haben, nämlich in Episode 32, hier vor dem Hintergrund einer „Content-Renovierung“.

Podcast-Episode 45 beschäftigt sich mit den theoretischen Überlegungen und geht der Frage nach, warum macht man das überhaupt?

In Episode 46 folgt Teil 2 mit einer Anknüpfung an diese Prinzipien: Wie bringt man einen solchen andauernden Veränderungsprozess in die tägliche Praxis? Wie ließe sich das mit einem Tool umsetzen, ohne hohe Kosten zu produzieren, etwa durch Lizenzen?

In dieser Episode beschreiben wir einen konkreten Vorschlag, wie man die Prinzipien eines konstanten Verbesserungsprozesses in die Praxis im Webdesign oder im Onlinemarketing umsetzen kann.

Auch im Onlinemarketing organisiert man seine Aktivitäten entlang von einzelnen Ziele unter einer Strategie in Kampagnen.

Das frustriernede Moment ist oft, dass man mehrere Aktivitäten parallell laufen lässt, die man sich auf Tages- oder Wochenbasis immer wieder ansieht. Doch wenn man ein Prinzip wie Plan Do Change Act implementieren möchte, muss man seine Aufmerksamkeit, die notwendig ist, um diese zirkulär zu steuern, effizienter strukturieren.

Micorsoft Access (oder andere Desktopdatenbankanwendungen) eignen sich gut, um Kampagnen, Meilensteine und KPI-Messungen/Dokumentationen zu erfassen.

Wie wäre es also mit einer Datenbank, die folgendes umfasst: Eine Tabelle mit Kampagnen und deren Beschreibung, eine weitere mit gesetzten Meilensteinen und noch eine Tabelle mit Messungen der KPIs.

In der Meilenstein-Tabelle stehen quantifizierte Ziele und Datumsangaben, zu denen man die interessierenden KPIs erfaßt. So lässt sich nachsteuern und verbessern.

Die Vorteile einer Datenbank im Vergleich zu einer Excel-Tabelle: Tabellen und damit Daten lassen sich einfach über gemeinsame Merkmale (IDs) verknüpfen.

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