Was im E-Commerce künftig wichtig ist: 60 Statistiken über aktuelle Trends

In den USA entfallen auf Amazon alleine etwa 50 Prozent aller E-Commerce-Umsätze. In Deutschland liegt die Quote wohl so bei 30 Prozent wie wir in Kroker’s Look@IT, einem Blog unter der „Wirtschaftswoche“ lesen.

Unter Bezug auf einen weiteren Blogbeitrag beim Aboboxes-Vergleicher Substriptionly berichtet der Autor von 60 Statistiken, die die Zukunft des E-Commerce umreißen.

Wichtig sind demnach folgende Trends:

  • Verschiebung von Desktop zu Mobile (Smartphones)
    Interessanterweise werden höhere Warenkörbe offenbar bevorzugt am Desktop zusammengestellt und bestellt.
  • Personalisierung
    Offenbar wechseln Kunden auch den Anbieter, wenn die Personalisierung zu schwach ist. Sie geben mehr aus, wenn die Anzeige personalisiert ist und hassen es, irrelevante Produkt präsentiert zu bekommen.
  • Omnichannel bringt höhere Umsätze
    Für viele Händler ist dies allerdings eine Budgetfrage.
  • Automation im Kundendienst
    Man schätzt, dass 2020 schon 85 Prozent aller Kundendienstfälle automatisiert abgewickelt werden. 69 Prozent der Onlinekäufer begründen ihre positive Bewertung eines Shops mit guter Kundendiensterfahrung.
  • Bezahlung mit Kryptowährungen
    Dafür sprechen die sehr niedrigen Transaktionskosten (Aufschläge). 2021 rechnet man mit einem Marktanteil von über 16 Prozent.
  • Lieferung am gleichen Tag
    Kunden erwarten das zunehmend und gaben an, auch mehr kaufen zu wollen, wenn die Lieferung am gleichen Tag erfolgen würde. Man geht davon aus, dass 2028 etwa 40 Prozent aller Bestellungen innerhalb von zwei Stunden geliefert sind.
  • Abos
    Kuratierte Auswahlen aus einem Sortiment, welche die Kunden in einem Abonnement beziehen und monatlich dafür bezahlen, sind im Kommen. Die Umsätze daraus haben  signifikante Größenordnungen erreicht.
  • Bedeutung von Produktvideos steigt
    Videos wirken auf Verbraucher vertrauensbildend. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Produkt gekauft wird, nachdem der Kunde ein Video sah, steigt immens.
  • Wir werden mehr Pop-Up-Shops sehen
    Gerade für saisonale Produkte bieten sich Läden an, die nur zeitweise existieren. Acht Milliarden US-Dollar setzen solche Shops heute schon pro Jahr in den USA um.

Einige Trends sprachen wir auch in unserer Podcast-Episode an, in der es um eine Studie über deutsche Onlineshops ging. Dabei haben wir unter anderem das Thema Amazon und die entsprechende Marktmacht diskutiert, die Bedeutung von Produktvideos – beides Themen, die wir auch in dieser Zusammenstellung wieder finden. Wenn du die Episode hören möchtest, folge diesem Link.

In eben dieser Episode haben wir auch angesprochen, dass die größte Herausforderung für einen Onlineshop der übermächtige Konkurrent Amazon sein dürfte. Unser Gesprächspartner von der Agentur Aufgesang hat auch einige Maßnahmen und Optionen skizziert, die geeignet sind, um neben Amazon zu bestehen.

Die Zeitschrift t3n präsentiert zudem gerade ein Interview mit dem Gründer von Shopify, einem Anbieter für Onlineshop-Baukastentechnologie. Auf Amazon könne man kein Business aufbauen, meint er. Zitat laut t3n:

„Wenn Händler ihre Produkte bei Amazon oder Ebay zum Verkauf einstellen, machen Sie vielleicht Amazon und Ebay groß, aber sicher nicht ihr eigenes Business. Die Kosten auf den Marktplätzen fressen die Margen oft komplett auf. Das ist keine Art und Weise, ein erfolgreiches Online-Business zu starten. Sie sollten den Shop und das Einkaufserlebnis selbst kontrollieren. So funktioniert das ja auch in der realen Welt.“
Tobias Lütke, Shopify – CEO

Für Onlineshops gibt es viele Lösungen, auch aus dem Open-Source-Bereich.  Bei goneo kann man als Webhostingkunde Open Cart schnell installieren, per clickStart. Auch das sehr bekannte Magento ist auf goneo-Servern lauffähig, wobei Kunden es hier vorziehen, Magento selbst zu installieren. Auch das etwas einfacher gestrickte Open Cart ermöglicht es ebenso, einen professionellen Web-Shop zu realisieren. Die Funktionalität der Software lässt sich dank vieler Themes und Erweiterungen noch vergrößern. So gibt es beispielsweise Anbindungen an diverse Bezahlmethoden und Paketdienste.

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