Wo ist die Magic Sauce? Den einzig wahren idealen Marketingmix gibt es wohl nicht

Im goneo Podcast beschäftigen wir uns mit Themen, die Webseitenbetreibern weiterhelfen können, um mehr Erfolg mit der eigenen Website zu haben. Dies umfasst technische Themen, aber auch Elemente aus der großen Welt des Online Marketings.

Wer eine Website betreibt und nicht nur damit experimentiert, sondern in irgendeiner Weise geschäftlich-kommerzielle oder ideelle Ziele verfolgen will, betreibt bereits Online Marketing. Denn: Die eigene Website gehört zum Marketingmix dazu. Oft genug ist dieser Marketingkanal für Freelancer, Alleinselbständige oder kleine Unternehmen das wichtigste Tool, um mit bestehenden oder potentiellen Kunden zu kommunizieren. Daher stellt sich für viele Webseitenbetreiber oft die Frage, in welche Möglichkeiten, Werbung für meine Site zu betreiben, soll ich denn investieren? Soll ich alles auf eine Karte setzen und nur Pay Per Click Werbung betreiben oder mich lieber in Content Marketing engagieren? Den idealen Mix gibt es wohl nicht. Zumindest ist das der Tenor vieler Experten, die sich kürzlich in einem anderen Podcast zahlreich geäußert haben.

Bei der Recherche für eines unserer Themen sind wir auf einen für Webseitenbetreiber ebenfalls hörenswerten Podcast names „Termfrequenz“ gestoßen. Wer sich ein bisschen mit Suchmaschinenoptimiertung beschäftigt, kennt den Begriff wahrscheinlich.

Termfrequenz ist eigentlich ein Fachbegriff aus der Informationswissenschaft (information retrieval, sagt man im angloamerikanischen Sprachraum etwas genauer). Frequenz bedeutet hier „Häufigkeit“. Gemeint ist die Anzahl der Vorkommen eines Terminus (beispielsweise ein bestimmtes Wort oder eine Wortgruppe) in einem Dokument.

Um dies zu operationalisieren, unterscheidet man Within Document Frequency (WDF) und  Inverse Document Frequency (IDF). WDF gibt die Häufigkeit in einem bestimmten Dokument wieder, IDF die Häufigkeit in allen anderen Dokumenten aus einer mehr oder weniger großen Grundgesamtheit. Mit beiden Werten lässt sich eine Beziehung herstellen zwischen einem bestimmten Dokument hinsichtlich eines enthaltenen Begriffs im Vergleich zu allen anderen Dokumenten, die man betrachten will. So kann man mit einem Vergleich feststellen , wie „nahe“ man mit dem eigenen Dokument inhaltlich an den  anderen Dokumenten mit ähnlicher oder gleicher Themenlage ist.

Daran angelent ist der Podcast-Titel „Termfrequenz“. Vor kurzem gab es eine Episode, die sich mit dem idealen Onlinemarketing-Mix beschäftigte. Es wurden viele SEO- und Onlinemarketing-Experten gefragt. Jeder gab ein kurzes Statement ab.

Als Fazit ließ sich festhalten, dass es den einen, lehrbuchhaften idealen Mix wohl nicht gibt. Allerdings gibt es Kriterien, die die Entscheidung für oder gegen eine Möglichkeit zu werben beeinflussen. Zu den wichtigsten Kriterien gehören die Erwartungen und Präferenzen der eigenen Zielgruppe, die Charakteristik des eigene Produkt, die eigene Marke (Brand) und der Service, den man anbietet.

Nicht jede Zielgruppe erreicht man mit jedem Kanal gleich gut. Ganz im Gegenteil. Zudem stellt sich die Frage: Bekomme ich die Message über einen bestimmten Kanal rüber? Eine weitere Hürde: Kann ich diese Inhalte, die die Zielgruppe erwartet produzieren, reichen meine Mittel dazu aus? Leider kennt man die Präferenzen und die Adaption in der Zielgruppe vorher nicht. In der Konsequenz bedeutet das dann: Man muss viel testen.

Wer sich die zitierte Episode anhören möchte, folgt diesem Link: https://www.termfrequenz.de/podcast/termfrequenz360/

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Ein Kommentar zu Wo ist die Magic Sauce? Den einzig wahren idealen Marketingmix gibt es wohl nicht

  1. Man muss viel testen. – ja das stimmt, man sollte viele Methoden ausprobieren, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen

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